Antifa heißt Anleinen

Jungle World Nr. 15, 14. April 2011

Die sächsische Regierung hat sich für die staatlich geförderten Trägervereine, die sich im Rahmen der Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus engagieren, mal wieder etwas Neues einfallen lassen: Künftig könnten sie dazu gezwungen sein, jede ihrer öffentlichen Mitteilungen vorher den Behörden vorzulegen.

Das Hannah-Arendt-Institut erklärt die Inhumanität der Antifa

terminal vom 07.06.2010

Pünktlich zu den bundesweiten Inszenierungen über die Zunahme der so genannten „linksextremen Gewalt“ veröffentliche auch das Dresdner Hannah-Arendt-Institut (HAIT) einen Beitrag, der Pflöcke in die politische Landschaft setzen soll. Unter dem beinahe unverfänglichen Titel „NPD-Wahlmobilisierung und politisch motivierte Gewalt. Sachsen und Nordrhein-Westfalen im kontrastiven Vergleich“ erschien unter Federführung von Uwe Backes ein Auftragswerk für das Bundeskriminalamt (BKA).

Die Antifa ist traurig

Jungle World Nr. 6, 5. Februar 2009

Zum Jahrestag der Bombardierung rufen in Dresden in diesem Jahr zwei verschiedene Antifa-Bündnisse zum Protest gegen Naziauf­mär­sche und Gedenkveranstaltungen auf. Die Frage nach der Legitimität gemeinschaftlicher Trauer um deutsche Bombenopfer hat zu einer Spaltung der Dresdner Antifa geführt.